Gesunder Egoismus

Ja ich bin egoistisch. Warum? Das ist eine gute Frage! Ich werde mal versuchen die zu beantworten.

Vor langer Zeit, in einer weit weit entfernten Vergangenheit…

Früher war alles Besser – Aber irgendwie stimmt das nur teilweise. Früher habe ich immer versucht es allen recht zu machen. Ich war der, der niemandem einen gefallen ausschlagen konnte, habe immer geholfen und hatte meistens ein gutes Gefühl dabei. Irgendwann aber merkte ich, dass meine Gutherzigkeit und Hilfsbereitschaft nur in eine Richtung ging. Es wurde immer nur genommen und selten, ach was praktisch nie bekam ich etwas zurück und wenn, dann nur weil ich danach mit Nachdruck fragte.

Freundschaft. das ist so ein Wort was ich mittlerweile nicht mehr leichtfertig benutze. Viel zu oft dachte ich, einen Freund zu haben ist gut und das man sich auf ihn verlassen kann. Aber jedes mal wenn es dann soweit war wurde ich enttäuscht. Lange Zeit habe ich mir selbst die Schuld gegeben. Ich dachte ich mache etwas falsch. Aber dann kam ich an einen Punkt, wo ich endlich erkannte, dass das ja nicht so sein muss. Ich verlies meine alten Gefilde und begann mehr an mich zu denken. Mehr für mich zu engagieren und weniger für andere. Am Anfang war es schwer, doch nach und nach verstummten die Forderungen der anderen und ich konnte mich endlich mehr um mich kümmern. Ich legte mir einen Gesunden Egoismus zu der mich bis heute begleitet.

Heute pflege ich meine Freundschaften mit bedacht und achte auf eine gute Balance und jeder der mich auszunutzen versucht, oder der Meinung ist er müsse seine Belange auf meine Kosten über meine stellen, kann mich mal gepflegt an meinem Ego lecken.

Dieser Post ist inspiriert durch den Blogideekasten, der dieses mal “Wir, du, ich – Egoismus und wieviel davon in euch steckt” als Stichwort hatte.

PS an die Blogkastencrew: Sorry das ich die letzten Male nichts geschrieben habe. Die reale Welt und so! 😉

Warum es hier keine Bilder mehr gibt

Man glaubt gar nicht, wie viel Zeit man damit verbringt ein passendes Titelbild für einen Blogpost zu suchen. Und wenn man dann eins gefunden hat, dann kann man es nicht einfach benutzen. Nein, man muss es auf ein passendes Format trimmen, formatieren und beschriften.

Aber das wichtigste ist:

Du musst auf jeden Fall einen Quellverweis in den Artikel mit einfügen.
Am besten gleich quer über das Bild, damit die automatische Bildersuch – Software des Eigentümers/Abmahnfirma nicht auf die Idee kommt, dir eine Rechnung für ein Bild zu schicken. Warum quer übers Bild, dass sieht doch scheiße aus?! Ja genau! Aber nur so kann man erkennen das das Bild von jemand anderem ist. Und das nicht nur auf der Artikelseite, nein! Auch auf deiner Übersichtsseite, der Seitenleiste, im Archiv und wo man sonst noch das Bild sehen könnte. Einfach überall!

Und wie muss dieser Quellverweis richtig aussehen?

Na du musst den Namen des Urhebers nennen, einen Link zur Downloadquelle einfügen, die Quelle nennen wo es das Bild zur „freien Benutzung“ gab, die Agentur worüber das Bild läuft und das am Besten in /H1 quer über die ganze Webseite. Vielleicht könnte ein Banner nicht schaden, oder ein Laufband, Popups vielleicht. Wenn man ganz sicher gehen will, kauft man das Bild natürlich, obwohl man diesen ganzen aufwand betrieben hat. Warum? Weil die, auch wenn man all diese Hinweise auf den Urheber gemacht hat, einen trotzdem anschreiben und unverschämt viel Geld von dir wollen. Danke Unentwirrbares Internetrechtesystem.

Und all das nur weil man denkt, mit kleinen Bildchen sieht der Blog schöner aus.

Was ich gemacht habe? Ich habe den Namen des Fotografen vergessen. Unbeabsichtigt. Hat 160 Euro gekostet. Gibt´s halt mal einen Monat nix zu essen.
Egal? Nein! Ich kann gar nicht ermessen, wie viele nicht angemessene Wörter ich in diesem Post gerne benutzt hätte, aber das würde es auch nicht besser machen und am Ende muss ich es eh Bezahlen.

Und deswegen gibts hier im Blog keine Bilder mehr, die ich nicht selber gemacht habe!

Und eines Morgens ist alles weg

Ein kleines “Was wäre wenn” Spiel zum Blogkasten Thema:

Was ich noch zu sagen hätte, bevor hier alles den Bach runter geht!

Vor ein paar Wochen habe ich endlich meinen neuen Internet Anschluss bekommen. 50 Mbit machen mein digitales Leben erheblich einfacher. Ich kann mich noch gut an die Modemzeiten erinnern, wo das “Sie haben Post” von AOL bedeutete, dass man es ins Internet geschafft hatte. Heute kaum noch vorstellbar. 60 – 80 Prozent aller Kommunikation findet heute schon digital statt. (Also, in der technologisierten Welt). Und dann ist da auf einmal nur noch Stille…

Facebook, Google und Apple. Die digitale Revolution.

Doch wo bliebe diese, wenn mal der Strom ausfällt? In Zeiten von Energiekrise, Ressourcenknappheit und weltweitem Kriesenherden ist es doch ein Wunder, dass wir vor lauter Zukunfts- und Existenzangst noch keinen Bunker im Keller ausgehoben haben und uns mit allem eindecken, was man für eine postapokalyptische Welt braucht.

Statt dessen geben wir Unsummen für virtuelle Dienste aus.
Apps für alle Lebenslagen, Musik im Stream und Video on Demand, verdrängen die CD und die DVD immer mehr aus unserer Welt. Wir haben auf Facebook, Twitter und Co. ein zweites Leben aufgebaut, mit allem was dazu gehört. Virtuelle Freunde posten zu unseren virtuellen Aktivitäten, was wir dann wieder virtuell “liken” – “verlinken” – “Faven”.

Was wäre wenn du Morgen aufwachst und dein digitales Leben ist weg?

In meinem hypothetischen Szenario ist dein ganzes digitales Leben über Nacht verschwunden. Jeder Account auf allen Plattformen, die du je genutzt hast sind gelöscht. Alles was du getwittert hast, deine Facebook Chronik, deine online Freunde, dein Blog, deine Mailadressen. Nichts ist mehr da. Die unzähligen Photos, die du online bei Flickr, Picasa und co. gespeichert hast. Deine Dropbox, die iCloud, sämtliche online gespeicherten Daten, Bookmarks, Listen und weiß der Henker was noch sind unwiederbringlich aus dem Netz getilgt.
All die virtuellen Güter, die du mühsam zusammengetragen und mit echter Währung bezahlt hast, die Freunde, die man im wirklichen Leben nie kennengelernt hat. Nichts ist mehr vorhanden.
Auch auf deinem Computer, dem Tablet und deinem Handy ist gähnende Leere.
“OMG – EMS!” 😉

Was machst du?

Panik! Verzweiflung! Angst! Paranoia!

Das sind nur ein paar der Gefühle die in einem hoch kommen, wenn sowas passiert.

Wie?
Warum?
Weshalb?
Wer?

Alles Fragen, die man gerne beantwortet haben möchte. Aber wer soll sie einem beantworten? Wie soll man jemanden anrufen, wenn man nicht weiß, wer für sowas zuständig ist? Warum ist das passiert? Weshalb trifft es gerade mich? Wer hat mir das angetan?

Wie würdet ihr euch fühlen? Was würdet ihr tun?

Wenn ich an die Anfänge meiner digitalen Existenz zurück denke, dann ist das schon eine ganze Menge, was zusammen kommen würde. Seit ich das erste Mal online war, sind mehr als 20 Jahre vergangen. Seit dieser Zeit habe ich meine Fußspur im Netz hinterlassen. Nicht alles blieb mir erhalten.
Ich habe schon mehrere Male einen “digitalen Blackout” erlebt. Mal ist der PC abgefackelt, oder eine Festplatte hat sich verabschiedet. Einige Webseiten sind gekommen und gegangen. Dutzende Male habe ich einen Blog komplett gelöscht, nur um einige Zeit später von neuem zu beginnen. Gigabyte an Daten sind in dieser Zeit durch die Leitungen geflossen und Vieles ging mit den Jahren verloren.
Aber ich lebe noch und irgendwie wird das auch beim nächsten Mal so sein, dass man eine Weile dem Verlorenen nachtrauert und dann von vorne beginnt.

Eines ist aber sicher:

Die Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben, finden nicht virtuell statt. – Und das ist auch gut so!

Dieser Post ist inspiriert durch den Blogideekasten, der dieses mal “Was ich noch zu sagen hätte” als Stichwort hatte.

Motivation

Du solltest etwas in die Welt bringen, dass es vorher noch nicht gab. Egal ob es ein Tisch ist, ein Film oder ein Garten - jeder sollte etwas erschaffen. Du solltest etwas schaffen, dich zurücklehnen und sagen 'Das war ich'.

Redesign

Manchmal ist das Richtige doch nicht so richtig. Deswegen habe ich (mal wieder) mein Blog Template geändert. Jetzt ist alles übersichtlicher, ohne zuviel Schnick Schnack. Und schneller ist er auch noch.

So jetzt mal im Detail.

Weil ich ja so ein Bastler bin, habe ich mich diesmal für ein “vier in eins” Theme entschieden. Vier verschiedene Templates vereint in ein vollkommen frei konfigurierbares. Dabei ist alles so einfach wie möglich gehalten. 90% aller Einstellung lassen sich in der WordPress eigenen Theme – Anpassungsfunktion einstellen. Jede Menge Einstellungsmöglichkeiten, Icons, Farben, Google Fonts usw.! Darüber hinaus sind viele coole Plugins schon mit dabei. Ob ich die allerdings alle nutzen werde, weiss ich jetzt noch gar nicht. Soweit, so gut.

Und wie gefällt´s? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare!